Microsoft hat schon vor recht langer Zeit (August 2005) ein Patent beantragt, welches dem Konzern die Rechte an einem bestimmten Verfahren beim Herunterfahren des Systems zusichern soll. Nun ist dieses Patent wohl tatsächlich akzeptiert worden. Im konkreten Fall handelt es sich vor allem darum, dass der Anwender per Rückfrage bestätigt, dass er seinen Computer herunterfahren will. Wolfgang Grüner hat eine genauere Skizze des Ablaufs welchen dieses Patent abdeckt in einem Blog-Beitrag [1]. Ob die Erfindung dieser Rückfrage tatsächlich auf Microsoft zurückgeht lässt sich heutzutage schwer nachvollziehen. Im Falle einer Geltendmachung von Forderungen profitiert einzig und allein das Unternehmen: Microsoft fordert eine Summe XX von Konkurrent A für dieses Patent ein. Konkurrent A muss bezahlen oder einen kostspieligen Rechtsstreit aufnehmen (vermutlich nur dann praktikabel, wenn Konkurrent A diese Rückfrage bereits vor Microsoft implementiert hatte). Microsoft erhält also vermutlich eine größere Summe und kann diese für sich nutzen. Gleichzeitig ist ein Konkurrent leicht geschwächt, somit kann Microsoft die Preise beibehalten oder sogar noch in die Höhe treiben (das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage ändert sich im Extremfall, wenn der Konkurrent die Entwicklung einstellen würde oder die Qualität der Produkte des Konkurrenten könnte sich vermindern). Interessant finde ich, wie diese Meldung in Chip.de formuliert wurde [2]. ... Zeige den Rest dieses Artikels...
ENUM ist eine Technik, mit welcher sich Telefonnummern zu Voice over IP-Accounts (z.B. SIP [1]), Instant Messaging-Accounts und eMailadressen zuordnen lassen. Durch die Zuordnung einer SIP-Adresse zu einer vorhandenen Telefonnummer können andere Personen Ihren Anschluss kostenlos anrufen, sofern diese einen Voice over IP-Account besitzen, und deren Gerät ENUM-Lookups unterstützt. Ein kostenloses ENUM-Verzeichnis ist e164.org [2]. Voraussetzung zur Anmeldung ist lediglich eine gültige eMailadresse (gratis Mailprovider, wie etwa Hotmail werden teilweise abgelehnt). Nach erfolgreicher Anmeldung können Sie Ihre Telefonnummer hinzufügen und die SIP-Adresse dazu angeben. Um Missbrauch vorzubeugen müssen Sie einen Bestätigungscode auf der Website angeben, welcher Ihnen per Telefon durchgegeben wird. Leider verbieten zahlreiche Provider einen Anruf auf die SIP-Adresse ihres Anschlusses, wodurch Ihr Eintrag wertlos wird. Um dieses Problem zu lösen, habe ich mir einen kostenlosen SIP-Account bei Ekiga.net [3] angelegt und diesen auf meinem Router so konfiguriert, dass er die eingehenden Anrufe zum Telefon leitet. Dieser Account ist vom 'normalen' Telefonnetz aus zwar nicht erreichbar, dafür aber für andere Benutzer von SIP-VoIP. Da meinem Router (bzw. meinem Telefon) die Möglichkeit fehlt ENUM-Lookups durchzuführen, habe ich den Wählplan dahingehend erweitert, dass bestimmte Anrufe zu einem der ENUM-Gateways in Wien geleitet werden. Diese sind über 01-230720 bzw. 01-230780 erreichbar. Über 01-230720 sind nicht ... Zeige den Rest dieses Artikels...
Gelegentlich hört man Aussagen, welche in die Richtung gehen, dass auf Wikipedia [1] nur mangelhafte Informationen zur Verfügung stehen. Ich persönlich finde dies völlig unangebracht. Der wissenschaftliche Wert der freien Enzyklopädie kann auf keinen Fall mit den Informationen verglichen werden, die von den - größtenteils wirtschafts- und regierungsbeeinträchtigten - "Wissenschaftlern" in die Welt gesetzt wird. Die Informationen die sonst in - zumeist auch sehr teuren - Büchern veröffentlicht werden stellen zumeist eine äußerst subjektive und stark begrenzte Meinung dar. Der wissenschaftliche Wert von Büchern mag im letzten Jahrtausend noch hoch gewesen sein, doch in diesem neuen Zeitalter findet man auf der Wikipedia Dinge die es bis dahin noch nicht in diesem Ausmaß gab. Die Wikipedia punktet meiner Meinung nach vor allem durch: objektivere Ansichten: Die Meinung eines großen Zusammenschlusses mit Menschen aus unterschiedlichen Schichten mit unterschiedlichsten politischen, religiösen oder nationalen Einfluss kann als weitaus vertrauenswürdiger gesehen werden, als die Meinung von Personen eines geschlossenen Kreises. aktuellere Informationen: Vom Beginn des Verfassens bis zur Drucklegung eines Buches vergeht meist so viel Zeit, dass bis zur Endabnahme durch den Leser möglicherweise bereits veraltete Informationen in einem Buch festgeschrieben stehen. Im Gegensatz dazu ermöglicht die Wikipedia eine Aktualisierung im Text innerhalb kürzester Zeit. In gewisser Weise ... Zeige den Rest dieses Artikels...
Vor kurzem habe ich einen ziemlich interessanten Film über Software-Patente im Internet gefunden: Patent Absurdity [1]. Es werden einige Beispiele von Patenten angesprochen, welche heutzutage gültig sind. Das Absurde an der Situation besteht darin, dass sehr grundlegende Dinge patentiert werden können, welche nicht selbst erfunden sein müssen, wofür die Konkurrenz eines Unternehmens jedoch trotzdem bezahlen muss, wenn sie es nutzen will. Als Beispiel im realen Leben wird aufgeführt, wie es denn wäre, wenn man Musiknoten oder Abfolgen von Noten patentiert hätte und wir heute folglich weitaus weniger Lieder der klassischen Komponisten hätten, denn einige stammten aus ärmeren oder durchschnittlichen Verhältnissen und hätten dadurch vielleicht zwar trotzdem Musik machen können, aber weitaus eingeschränkter und ohne der vollen Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Was im Film nicht vorkommt, aber als sehr bekanntes Beispiel für verrückte Patente im realen Leben gilt, ist ein Patent auf ein Schweine-Gen, welches in Zusammenhang mit einem Schweinezuchtverfahren patentiert wurde. Dieses Gen findet sich allerdings in einigen Hausschweinrassen seit langem, weshalb das Unternehmen auch Geld von Züchtern einfordern kann, welche seit Jahren ihre Schweine immer gleich gehalten haben und keine Erfindung des Unternehmens selbst benutzen. In Bezug auf Software gibt es eine ganze Reihe von Beispielen, die einem Software-Entwickler die ... Zeige den Rest dieses Artikels...
Heutzutage werden kaufen viele Leute einen PC oder ein Notebook ohne sich darüber im Klaren zu sein, was sie eigentlich brauchen. Der Personal Computer ist vergleichsweise günstig und leicht erweiterbar. Was den Stromverbrauch und die Mobilität angeht so kann er mit einem gewöhnlichen Notebook nicht mithalten. In den letzten Jahren sind viele Hersteller zu Zwischenlösungen gekommen: das Netbook und der Nettop. Das Netbook ist ein kleines Notebook aus recht günstiger Hardware, welches für Personen konzipiert wurde, welche tatsächlich nur den mobilen Internetzugang, ein bisschen Textverarbeitung und eventuell ein paar Minispiele benötigen. Der Nettop ist hingegen ein genügsamer und meist sehr klein gebauter PC. An die Erweiterbarkeit wurde bei beiden Entwicklungen nicht gedacht, da die Neuanschaffung eines solchen Geräts auch fast immer günstiger ist, als ein bestehendes System zu erweitern. Wer seinen Computer vorwiegend zu Hause braucht sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall beim PC bleiben. Dieser mag vom Energie- und Platzbedarf her den tragbaren Kollegen zwar übersteigen, doch in Punkto Haltbarkeit und Erweiterbarkeit ist er klar im Vorteil. Wenn man bedenkt, dass jedes Notebook mit Akku ausgeliefert wird und für den Kunden in der Anschaffung teurer kommt, sollte es wohl überlegt sein, ob man sich ein Notebook zulegt. Wie ihr sicher ... Zeige den Rest dieses Artikels...
